Strom

100% Ökostrom, 100% Wasserkraft aus Nordeuropa

überzeugend ökologisch und fair

Weser Energie Ökostrom gibt es mit individuellen Tarifen für geringere Verbräuche (z.B. Single-Haushalte), mittlere Haushaltsgrößen und Gewerbekunden und höhere Verbräuche bis 100.000 kWh/Jahr, sowie darüber hinaus für leistungsgemessene Verbräuche.

Für alle Tarife gelten eine 12 monatige Mindestvertragslaufzeit und eine Energiepreisgarantie von 36 Monaten.

Für die Energiewende – Der Mix macht’s

Mit Weser Energie Ökostrom sind Sie aktiver Teil der Energiewende und unterstützen das nationale Ziel, bis zum Jahr 2022 aus der Kernenergie auszusteigen. Sie fördern den Ausbau von Erneuerbaren Energien und erhöhen den Anteil von Ökostrom im deutschen Strommix.

Unser Ökostrom wird garantiert zu 100% aus norwegischer Wasserkraft gewonnen, ist TÜV-überprüft und wird von unabhängigen Gutachtern regelmäßig zertifiziert.

Das Prinzip „Stromsee“



Ökostrom ist attraktiver denn je. Doch was ist Ökostrom eigentlich und wie lässt sich dieser überhaupt zu herkömmlichem Strom unterscheiden? Seit der Liberalisierung des deutschen Strommarkts kann jeder Verbraucher frei entscheiden, welche Art von Strom er von welchem Anbieter beziehen möchte. Entscheidet er sich für Ökostrom, liefert seine Steckdose jedoch in der Regel physikalisch weiterhin den gleichen Strom wie die seines Nachbarn, der noch immer beim Grundversorger ist. Wie ist dies zu verstehen?

Für Ökostrom gibt es kein eigenes Stromnetz. Weser Energie Ökostrom aus Norwegen kommt also nicht direkt aus Ihrer Steckdose. Er wird zuerst in das deutsche Gesamtnetz eingespeist. Dieses Stromnetz kann man sich vereinfacht als einen See vorstellen, aus dem alle Haushalte ihren Strom beziehen, unabhängig von der jeweiligen Versorger- und Tarifwahl. Sie können also nicht bestimmen, welcher Art der Strom ist, den Sie beziehen. Der Strom-See wird von verschiedenen Flüssen gespeist und beinhaltet daher Strom unterschiedlicher Herkunft (auch „Grau-Strom“).

Aber Sie können entscheiden, wie der Strom hergestellt wird. Diese Entscheidung sorgt dafür, dass die Energie, die Sie verbrauchen durch neu eingespeisten Ökostrom aufgefüllt wird.

Es gilt: die Nachfrage regelt das Angebot! Je mehr Menschen reinen Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen nachfragen, desto sauberer wird der Stromsee. Mit dem Bezug von Ökostrom steigt der Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien im gesamten Strom-Mix. Zugleich wird so der Anteil aus den anderen See-Zuflüssen reduziert – also der Zufluss von Strom, der mittels Kernenergie oder auf Basis fossiler Energieträger produziert wird. Die Energiewende rückt Stück für Stück näher, nur gemeinsam können wir sie umsetzen.

Grüner und grauer Ökostrom

Strom, der aus dem EEG gefördert wird, trägt zum Anteil des regenerativ erzeugten Stroms im Strommix bei und kann wegen der bereits erhaltenen Förderung nicht mehr als grüner Strom an Kunden verkauft werden. Achtung: Besonders einfallsreiche Stromlieferanten bieten nun diesen grauen Strom als Ökostrom an, indem sie aus dem deutschen Strom-Mix den Anteil aus regenerativen Quellen einfach rausrechnen und als „Ökostrom“ deklarieren.

Das meint konkret: jeder Kunde erhält üblicherweise den oben dargestellten Strom-Mix, mit einem Anteil von derzeit ca. 24% erneuerbaren Energien. Einige Anbieter verkaufen jedoch einfach diesen Graustrom als 100% Ökostrom an 24% ihrer Kunden! Die restlichen Kunden erhalten dann rechnerisch den Anteil des konventionell erzeugten Stroms ohne den Anteil an erneuerbaren Energien.

Das ist mehr als nur schöngerechnet! Denn der Anbieter liefert lediglich den in Deutschland üblichen generellen Energie-Mix. Es wird keine einzige Kilowattstunde Ökostrom erzeugt. Für diesen eigentlich „grauen Ökostrom“ verlangt er aber gerne einen „Öko-Aufpreis.“ Mit Ökologie hat dieser Etikettenschwindel natürlich nichts zu tun! Ein genauer Blick auf die Ökostrom-Anbieter ist also wichtig, denn nur der Bezug von 100% reinem Ökostrom unterstützt tatsächlich die Energiewende und erhöht den Anteil an erneuerbaren Energien im deutschen Stromsee.

Zertifikat gegen Etikettenschwindel

Aus diesen Gründen wurden Zertifikatsysteme eingeführt, um nachzuvollziehen, aus welchen Quellen Strom ins Netz gelangt. Sie stellen sicher, dass nur so viel echter Ökostrom vermarktet, wie tatsächlich produziert wird. Die Zertifizierung und deren Überwachung geschehen durchunabhängige Institutionen in den jeweiligen Ländern, in denen der Strom erzeugt wird. Sie registrieren zunächst die ökologisch produzierenden Kraftwerke, überwachen die tatsächliche Produktion und stellen für jede eingespeiste Megawattstunde einen Herkunftsnachweis aus.

Besonders umweltfreundliche Zertifikate, wie das vom TÜV Rheinland regelmäßig überprüfte „Renewable Plus“, belegen die Herkunft des gelieferten Stroms aus regenerativen Quellen. Sie garantieren darüber hinaus, dass der gesamte Aufpreis für den Ökostrom in den tatsächlichen und klimaneutralen Ausbau von Anlagen zur regenerativen Energieerzeugung investiert wird. Zudem prüfen und zertifizieren sie, dass der Stromversorger in dem jeweiligen Monat auch real die von seinen Kunden verbrauchte Strommenge aus dem jeweiligen Kraftwerk ins Netz eingespeist hat.